Hanzz Gans mit Rotkohl

Rotkohl á la Onkel Hans

Dieses Rotkohl-Rezept habe ich schon als Kind geliebt, wenn mein Onkel Hans ihn auf dem Kohleofen zubereitet hat.
Es lohnt sich, davon gleich eine größere Menge zuzubereiten und ihn in Portionen einzufrieren. Das Geschmackserlebnis ist jedenfalls phänomenal und kein Vergleich zum Rotkohl aus der Dose oder dem Glas.

  • 2kg Rotkohl
  • 2kg Äpfel, fein-säuerlich, z.B. Boskop
  • 70g Gänse- oder Schweineschmalz
  • 50g Salz
  • 170g brauner Zucker
  • 7 Nelken
  • 1 TL Coriandersamen
  • 1 Sternanis 

Den Rotkohl von den äußeren Blättern befreien, achteln und den Strunk entfernen.
Mit einem scharfen Küchenmesser oder einer Schneidemaschine von der kurzen Seite in dünne Scheiben schneiden.
Die Äpfel entkernen und MIT Schale – das erspart den Essig – in nicht zu große Stücke schneiden.
Die Nelken mit den anderen Gewürzen kurz in der Pfanne anrösten und im Mörser oder Mühle grob schroten.
In einem entsprechend großen Topf das Schmalz auslassen, den Rotkohl  5 Minuten bei mittlerer Hitze anschmoren.
Die Äpfel, Salz und die Gewürze hinzugeben und alles gut vermischen. 
Ca. 1 Std. zugedeckt bei milder Hitze köcheln lassen. Ab und zu umrühren.
Nun den Zucker unterrühren und eine weitere 1/2 Std. köcheln lassen. 
Am Ende der Kochzeit mit Salz und Zucker abschmecken.
Sollte der Rotkohl noch zu viel Flüssigkeit haben, diese mit ein wenig in Wasser aufgelöstem Kartoffelmehl binden. 
Der Rotkohl soll schön sämig sein, fast wie ein Kompott.
Zum Schluß kann zur Abrundung noch etwas Bratfett oder Schmalz hinzugefügt werden. 

Dazu passt sehr gut die Hanzz Gans mit der Brombeer-Tunke.


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